Die Kopps: Wir stellen uns vor!

Seit 1984 führt Winzermeister Rudolf Kopp das Weingut und wird tatkräftig von der ganzen Familie unterstützt. Jana Kopp ist gelernte Winzerin und hat im Frühjahr 2018 ihr Weinbau- und Oenologiestudium in Geisenheim erfolgreich abgeschlossen. Lea Kopp, die jüngste Tochter, ist gelernte Erzieherin und war 2017/2018 Rheinhessische Weinkönigin.

Rudolf und Astrid Kopp

Rudolf und Astrid Kopp

Seit mehr als 25 Jahren führen Winzermeister Rudolf Kopp und seine Frau Astrid den Sternenfelserhof in Nierstein. Rudolf Kopp wuchs zusammen mit seinen Eltern und seinen beiden Geschwistern auf dem Sternenfelserhof in Nierstein auf. Schon früh wurde klar, Rudolf wird einmal das Weingut übernehmen.  Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Winzer, sowie anschließender Meisterschule übernahm er 1984 das Weingut von seinem Vater Eugen Kopp.  Anfang der 1990er Jahre lernte Rudolf seine jetzige Frau Astrid kennen und zusammen erweiterten sie den Sternenfelserhof um ein Gästehaus mit vier Zimmern, das von Astrid Kopp bewirtschaftet wird.

Nach der Geburt der beiden Töchter Jana (1993) und Lea (1995) wurde der Sternenfelserhof zu einem “Drei-Mädels-Haus”, in dem es nicht immer leicht für Rudolf Kopp war, sich durchzusetzten.

Jana Kopp

Jana Kopp

Während eines Praktikums lernte Jana die Vielfältigkeit und die Faszination des Weines kennen und lieben. Schnell wurde ihr klar – Winzerin ist ihr Traumberuf! Das Spannende an diesem Beruf ist die Abwechslung. Der Arbeitsplatz wechselt fast täglich zwischen Weinberg, Keller und Büro. Es ist ein schönes Gefühl, die Reben ein Jahr lang zu betreuen, sie wachsen und sich entwickeln zu sehen und im Herbst die Arbeit des ganzen Jahres zu ernten. Mit der Traubenlese Anfang September beginnt für Jana Kopp die wohl spannendste Zeit im Jahr. Obwohl die Jungwinzerin  auch gerne in den Weinbergen aktiv ist, groß Freude an der Kundenbetreuung und Weinproben hat, ist sie ein “Kellerkind”. Nach ihrer Ausbildung zur Winzerin (2012 – 2014) und anschließendem Weinbau- und Oenologiestudium in Geisenheim sammelte sie weitere praktische Erfahrungen in einem Weingut in Neuseeland. Im Anschluss hat sie den Weinausbau im  Weingut Kopp federführend übernommen. Unter dem Motto “Ohne Abweichung von der Norm ist kein Fortschritt möglich” versucht sie im elterlichen Weingut Fuß zu fassen. Dies ist leichter gesagt als getan, denn der Generationswechsel ist nicht immer einfach. Doch Rudolf und Jana Kopp sind bestrebt, die Vorteile beider Generationen optimal einzusetzen.

Lea Kopp

Lea Kopp

Lea Kopp ist Sozialassistentin, Erzieherin und studiert nebenbei Soziale Arbeit. Als Winzerstochter ist sie zwar im Weingut groß geworden aber anfänglich war des Interesse am Wein nicht sehr groß, bis sie von ihrer älteren Schwester Jana zum Amt der Niersteiner Weinkönigin überredet wurde. Nach anfänglichen Zögern stimmte sie ein und durfte die Niersteiner Winzer und Weine ein Jahr lang repräsentieren. In diesem Jahr ist ihr Interesse am Wein, den Winzern und dem Auftreten in der Öffentlichkeit so gewachsen, dass sie sich 2017 dazu entschlossen hat, sich für das Amt der Rheinhessischen Weinkönigin zu bewerben. Eine Entscheidung, die viel Arbeit mit sich brachte, denn als Weinmajestät wird neben einem souveränen Auftreten auch jeden Menge Weinwissen und  gute Englischkenntnisse vorausgesetzt. Am Wahlabend hat Lea nicht nur die Jury von sich überzeugt, sondern auch das ganze Publikum und so holte Lea die Krone der Rheinhessischen Weinkönigin 2017 / 2018 nach Nierstein. Mit diesem Abend fing für Lea ein ganz neues Jahr an. Sie wurde zu zahlreichen Festen und Veranstaltungen in, aber auch außerhalb von Rheinhessen eingeladen. Nach einem Jahr voller Aufritte und Rundreisen durch die Region ist sie um zahlreiche Erinnerungen reicher und konzentiert sich nun auf ihre berufliche Zukunft.   

Jella Kopp

Jella Kopp

Nachdem Rudolf Kopp drei Mädles nicht genug sind und der Enkelkindernachwuchs auch noch auf sich warten lässt, hat sich Familie Kopp 2018 dazu entschlossen einen Hund zu holen. Bei Jella, die anfänglich noch auf den Namen “Gimmy” gehört hat, war es Liebe auf den ersten Blick. Jella hat mit ihrer Tollpatschigkeit, ihren süßen Augen und ihrem liebenswerten Charakter im Sturm alle Herzen erobert. Nach mittlerweile einem Jahr in Nierstein hat sie sich wunderbar eingelebt.